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Interne Unternehmenskommunikation – mehr als nur Mitarbeiterzeitschrift

10. June 2016


10. Juni 2016 – „Interne Kommunikation – auf dem Weg zur ‚leading position‘?“ – mit dieser Keynote eröffnete Prof. Dr. Dr. habil. Claudia Mast die 12. Tagung Interne Kommunikation der Deutschen Presseakademie zum Thema „Dialog im digitalen Zeitalter“ am 2. Juni in Berlin. Dass die interne Unternehmenskommunikation immer stärker von der Außenseiterrolle in den Fokus der Konzerninteressen rückt, darüber waren sich alle rund 100 Tagungsteilnehmer einig. Dabei liegt das Erfolgsgeheimnis im Perspektivenwechsel von der Management- zur Mitarbeitersicht. Doch was wollen die Mitarbeiter? „Informationen müssen kompakt und modular aufbereitet sein, damit sie von den Mitarbeitern weitergetragen werden. Eine zentrale Rolle spielen für die Belegschaft häufig Serviceinformationen wie z.B. zum Schicht- und Speiseplan“, weiß Franziska Krittl, PR-Beraterin bei HeadlineAffairs nach der Teilnahme am Kongress.
Eine der Fragen, der sich die Tagungsteilnehmer stellten, war: „Wie erreiche ich die sogenannten Blue Collar Worker in der Produktion, die keinen Zugang zu einem PC haben?“ Vertreter der Siemens AG, Philips GmbH und Vodafone, aber auch von KMUs wie der Vulkan-Gruppe erläuterten ihre Lösungsansätze. Dabei wurde klar: Digitalisierung von Inhalten ist nicht das Nonplusultra und es gibt nicht ein Erfolgsrezept, das in allen Unternehmen angewendet werden kann. Während die einen die klassische Mitarbeiterzeitung einstampfen und nur noch digital mit ihrer Belegschaft in Kontakt treten, setzten andere wieder vermehrt auf Print-Erzeugnisse und den direkten Dialog mit den Mitarbeitern.
Nach einer inspirierenden Round-Table Session am Nachmittag konnten bei der anschließenden Abendveranstaltung im Private Roof Club an der Oberbaumbrücke mit Blick auf die Spree die Tagungsinhalte vertieft werden.

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