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HeadlineAffairs Expedition: Auf den Spuren der Standortkommunikation

21. October 2015

Knowledge Brunch Standortkommunikation21. Oktober 2015 - „Gute Standortkommunikation ist transparent und dialogorientiert.“ Mit dieser These machten wir uns am 7. Oktober 2015 auf den Weg in das Haus der Bayerischen Wirtschaft. Mit PR-Kollegen von der Wacker Chemie AG, Amazon Deutschland Services GmbH, der BSH Hausgeräte GmbH und der Schreiner Group GmbH & Co. KG diskutierten wir dort bei einem Frühstück die Chancen und Herausforderungen der Standortkommunikation. Den richtigen Standort für das Treffen hatten wir bereits gewählt: Unternehmen, Ministerien und Verbände gehen hier ein und aus, um Kontakte zu knüpfen und zu pflegen. Ein wichtiger Aspekt der Standortkommunikation: Denn mit vertrauensvollen Beziehungen zu Anwohnern sowie zu lokalen Politikern, Organisationen und Medien können lokale Themen mit einem berechtigten öffentlichen Interesse besser adressiert werden – ob bei Standorterweiterungen oder Krisen.

Bei unserem Arbeitsfrühstück zeigte sich schnell, wie vielfältig die Standortkommunikation ist. Ob Online-Kommunikation, interne Kommunikation, Public Affairs, Krisenkommunikation oder der direkte Dialog mit der Nachbarschaft – viele Tätigkeitsfelder der Öffentlichkeitsarbeit spielen hier eine Rolle. Klaus Millrath, Leiter Kommunikation der Wacker Chemie AG in Burghausen, erklärte, dass direkte Kommunikation für ihn im Vordergrund steht, z.B. in Form von Bürgerversammlungen oder Besuchen bei Schulen. Diese dialogorientierte Kommunikation bewährt sich: Die Anwohner schreiben dem Unternehmen hohe Glaubwürdigkeit zu und auch bei regionalen Politikern kommt transparentes Handeln gut an.

Als Besonderheit der Standortkommunikation identifizierten wir, dass die Zielgruppen Mitarbeiter und Anwohner oft zu großen Teilen identisch sind. Auch die Organisation und Inhalte der internen Kommunikation waren deshalb ein wichtiges Thema. Die teilnehmenden Unternehmenssprecher waren sich dabei einig, dass besonders regionale Inhalte und persönliche Geschichten gut von Mitarbeitern aufgenommen werden.

In zwei Stunden konnten wir die vielfältigen Tätigkeiten der Standortkommunikation zwar nur kurz umreißen, erörterten aber dennoch viele interessante Praxisbeispiele. Der erste Schritt ist somit getan. Wir freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen mit vielen weiteren erkenntnisreichen Diskussionen und Einblicken.

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