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Damit im Ernstfall nicht die Worte fehlen: HeadlineAffairs trainiert Mediziner aus der Darmkrebsforschung

30. September 2011

30. September - Niemand redet gerne über Darmkrebs. Dennoch gehört er zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland. Neue Medikamente erwecken bei den Betroffenen immer wieder Hoffnung, die schnell in öffentliche Kritik umschlägt, wenn sie sich nicht erfüllt.  Darmkrebsspezialisten aus Deutschland und Österreich trafen sich deshalb Mitte September am Münchner Flughafen, um mit Jochen Leufen und Nina Hortig den richtigen medialen Umgang mit dem emotional sensiblen Thema zu trainieren. Die Wissenschaftler und Ärzte, die regelmäßig an Studien und Zulassungsverfahren für Darmkrebs-Medikamente teilnehmen, wurden in den zwei intensiven Trainingstagen einerseits darin geschult, medizinische Expertise und wissenschaftliche Erkenntnisse öffentlich sprachfähig zu machen. Andererseits verbesserten die Experten ihre Fähigkeit, einen nachhaltigen Dialog mit Laien zu führen.  Im ethisch komplexen Themenumfeld von Krankheit, Kosten-Nutzen-Abwägung und Optimismus durch lebensverlängernde Medikamente werden die Teilnehmer künftig die richtigen Worte für Patienten, Medien und Öffentlichkeit finden.

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